ALEXANDER LIEGL

Ich wurde als Alexander Liegl geboren
und blieb auch so.
Als rothaariger Knabe hat man es nicht leicht.
Aber auch nicht schwer.

Manchmal wird man für ein Mädchen gehalten und manchmal nicht verhauen, wenn alle verhauen werden. Dann ist man etwas beleidigt. All das könnte man leicht wettmachen, wenn man Automarken und -Modelle kennen würde. Eisenbahnersöhne sind da aber manchmal falsch fixiert und kennen Lokomotiven. Die sagt man dann auf und wird wieder nicht verhauen.

So wuchs ich heran und der Landkreis Ebersberg und seine Schulen wussten gar nicht was sie an mir hatten. Die Münchner Uni auch nicht so recht. Dann war da Valtorta. Sowohl ein Ort in Italien, als auch eine Kabarettgruppe, die viele Jahre Späße und Sonderlichkeiten ausstieß.

 
 

Als Valtorta nicht mehr da war, kamen viele und manche blieben, bevor sie gingen. Michi Altinger ist auch gegangen, aber ich halt mit ihm ein Stück desselben Wegs. Dabei müssen wir uns wohl angefasst oder sonst wie befruchtet haben, denn schon gebären wir unser zweites Programm.

Und Gabi Rothmüller ist streng zu uns. Das ist sehr gut so.
Weil wenn die lacht, dann muss ich auch lachen.

   
 

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